|
Willkommen auf dem Internetportal von Cfd-Handel.eu Unitets.Company
CFD´s die neue Börsenwette
Kaum haben sich deutsche Privatanleger an Zertifikate als Anlageform gewöhnt, schon kündigt sich bereits die nächste Revolution im Kapitalmarkt an: CFD´s. Sie sind transparent, schnell, liquide und konkurrenzlos günstig.
An das Kürzel werden sich Privatanleger auch in Deutschland vielleicht schneller gewöhnen müssen, als sie denken: "CFD" steht für Contract for Difference und ist bei institutionellen Anlegern schon länger ein Begriff. In Deutschland bieten immer mehr zumeist kleinere Handels- und Bankhäuser den Handel mit den Kontrakten an.

Wette auf Kursunterschiede Contracts for Difference gehören wie Futures oder Optionen, aber auch Zertifikate zu den Derivaten, also "Abkömmlingen" von Wertpapieren. Sie bilden Aktien, Aktienindizes, aber auch die Preise von Rohstoffen oder Rentenmarkt-Indizes ab. Beim Wortsinn genommen handelt der Käufer eines CFDs mit einem Verkäufer die Vereinbarung aus, die Differenz im Wert eines Basiswertes zwischen An- und Verkauf erstattet zu bekommen. Als Verkäufer tritt der Emittent des CFDs, ähnlich wie bei einem Zertifikat auf. Zertifikate können allerdings auch an einer Börse gehandelt werden.
Broker haben inzwischen mehr als 1.000 CFDs im Angebot. Dazu gehören Kontrakte auf Einzelaktien wie die der Dax-Unternehmen, eine große Palette von Aktienindizes und Rohstoffe wie Öl, Gold oder Silber. Sogar auf den Bund-Future, das Barometer des Anleihemarktes kann man eine Wette eingehen.
Pro Punkt ein Euro Attraktiv werden die neuen Anlagemöglichkeiten durch eine Reihe von Eigenschaften, die sie von Zertifikaten, aber auch von Futures abheben. Vor allem die Schlichtheit der CFDs überzeugt. Der Wert eines Dax-CFDs etwa entspricht genau dem Index-Stand. Hat der Index etwa 6.500 Punkte erreicht, kann man den entsprechenden Kontrakt für 6.501 Punkte kaufen oder zu 6.499 Punkten verkaufen. Der Einfachheit halber entspricht ein Dax-Punkt in der Regel einem Euro. Mit einem Dax-Future-Kontrakt werden pro Dax-Punkt je 25 Euro bewegt.
Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufswert (Spread) entspricht immer zwei Punkten. Steigt also der Dax auf 6.600 Punkte hat der Anleger bereits 100 Euro Gewinn (minus zwei Euro Spread) eingefahren.
Shorten wie die Profis Umgekehrt kann der Investor aber auch auf einen fallenden Dax setzen. Er verkauft also einen Dax-CFD beim Dax-Stand von 6.500 Punkten und schließt die Position später (hoffentlich bei einem niedrigeren Dax-Stand) wieder. Dieses Short-Selling ist in Deutschland bislang noch weitgehend Profis vorbehalten. Über CFDs können auch alle anderen Basiswerte wie Einzelaktien, Rohstoffe oder Währungs-Verhältnisse "geshortet" werden.
(Artikel zu CFD´s von der ARD)
|